Samstag, 7. März 2015

Jesus und Maria zu Hause aufnehmen - Pilgerheiligtum Schönstatt

Während den Gottesdiensten am 7./8. März 2015 erwarten wir in unseren Pfarreien Besuch von einem kleinen Team, welches sich im Oberwallis stark macht für das Projekt Pilgerheiligtum. Was ist das Pilgerheiligtum?

Die Initiative der Pilgernden Gottesmutter geht zurück auf João Luiz Pozzobon (1904-1985), Familienvater und Diakon aus Brasilien. 1950 wurde ihm das Gnadenbild der Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt anvertraut, um mit ihr während zwei Monaten Familien zu besuchen. Er erfuhr eine so grosse Wirksamkeit der Muttergottes, dass er beschloss weiter zu machen. Im Laufe seines Lebens legte er 140‘000 km zu Fuss zurück, um die Mãe Peregrina, das Pilgerheiligtum, zu Familien und Alleinstehenden, in Krankenhäuser, Schulen und Gefängnisse zu tragen.

Während 35 Jahren ging er mit dem Einverständnis seiner Familie und dem 11 kg schweren Pilgerbild auf den Schultern seinen Weg.
1959 übergab er kleine Nachbildungen des grossen Pilgerheiligtums an jeweils 30 Familien. Auf diese Weise konnte die Gottesmutter auch ohne ihn die Familien jeden Monat einmal besuchen.
Die pilgernde Gottesmutter.
Inzwischen besucht die Pilgernde Gottesmutter von Schönstatt weltweit in über 100 Ländern mehrere Millionen Wohnungen. Auch in der Schweiz sind mehr als 700 Pilgerheiligtümer unterwegs. Sie lädt ein zu Augenblicken der Begegnung mit Gott und untereinander.
Was die Heilige Schrift vom Besuch Marias im Haus von Elisabeth und Zacharias berichtet, geschieht noch einmal – hier und jetzt. Sie bringt Jesus in die Familien.
In den Gottesdienst von Lax, Ernen und Binn am Wochenende vom 7./8. März erfahren wir wie konkrete Schritte aussehen könnten. Hier der zugehörige Flyer.