Mittwoch, 28. Oktober 2015

Ablass an Allerheiligen

Die Feste von Allerheiligen und Allerseelen erinnern uns sehr stark an unsere menschliche Endlichkeit. Heilige und Verstorbene - sie alle haben das Leben hier auf Erden vollendet. Heilige sind nun im Himmel Fürsprecher für uns. Sie waren vielleicht auch nicht alle perfekt, hatten teilweise sogar eine grosse Bekehrung hinter sich, aber sie haben eines gemeinsam: Sie haben auf Gott vertraut, haben ihre Grenzen erkannt und alles auf eine Karte gesetzt, auf Gott.
Auch unser Leben ist wohl nicht immer perfekt. Immer wieder machen wir Fehler, verletzen Mitmenschen durch Worte oder Taten - oder auch Gott! Durch Jesus Christus, seinen Sohn, wissen wir aber, dass Gott ein liebender Vater ist und uns immer wieder Vergebung schenken will. Er gibt uns die Möglichkeit zu einem Neubeginn.
Eine solche Gelegenheit für einen Neubeginn bietet sich ganz besonders in diesen Tagen an. Denn es ist eine alte Tradition der Kirche, dass in diesen Tagen ein sogenannter Ablass gewährt wird. Dieser Ablass gewährt streng genommen nicht die Kirche, sondern sie ist lediglich "Mittlerin der Gnaden". Gott selbst schenkt die Vergebung. Um diese Vergebung zu erlangen, müssen wir Menschen aber auch zeigen, dass es uns ernst ist mit der Umkehr, der Abwendung vom Bösen. Diese "äusseren Zeichen" der Umkehr sind wie folgt definiert:

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